FAQ
Haben Sie Fragen? Wir haben die Antworten!
Unser FAQ-Bereich wächst stetig weiter. Sollten Sie eine wichtige Frage rund um feetinform vermissen, freuen wir uns über Ihre Nachricht. Kontaktieren Sie uns gerne und helfen Sie uns dabei, unser Angebot noch besser und vollständiger zu gestalten.
Digitale Einlagenfertigung
Was ist digitale Einlagenfertigung?
Bei der digitalen Einlagenfertigung werden orthopädische Einlagen auf Basis von digitalen Fußdaten in einer CAD-Software modelliert und anschließend über Produktionsgeräte wie der Fräse oder dem 3D-Drucker produziert.
Welche Vorteile bietet die digitale Einlagenfertigung für Orthopädieschuhtechnik-Betriebe?
Digitale Einlagenmodelle können direkt mit den Messdaten des Fußes kombiniert werden. Dadurch ermöglicht die digitale Einlagenfertigung eine präzise, reproduzierbare und effiziente Herstellung orthopädischer Einlagen.
Welche Ausstattung benötige ich für die digitale Einlagenfertigung?
Für die digitale Einlagenfertigung benötigen Sie ein System zur Erfassung der Fußdaten, eine CAD-Software zur Modellierung der Einlagen und eine geeignete Produktionstechnologie. feetinform verbindet diese Bereiche in einem nahtlos aufeinander abgestimmten System – von der Fußmessung über die digitale Modellierung bis zur Fertigung per 3D-Druck oder Fräse.
Benötige ich Vorkenntnisse in CAD oder 3D-Druck?
Nein, Vorkenntnisse in CAD oder 3D-Druck sind nicht erforderlich. Die Prozesse im feetinform System sind so aufgebaut, dass orthopädische Einlagen mit wenigen Klicks modelliert und produziert werden können. Zum Start erhalten Sie außerdem eine kostenlose Softwareschulung, für einen reibungslosen Einstieg in unser System.
3D-Fußscan mit feetinform
Wie gelangen die 3D-Scandaten in die feetinform Software?
Bei vollständig integrierten Fuß Scannern werden Messungen direkt über den angeschlossenen Fußscanner in die Software übertragen. Es kann sofort mit der Modellierung begonnen werden.
Welche 3D-Scanner sind in feetinform vollständig integriert?
Kobra, Kobra II, Spike, iQube, iQube mini
Kann ich meinen vorhandenen Fußscanner mit feetinform verwenden?
Ja, vorhandene Fußscanner können in vielen Fällen mit feetinform verwendet werden. Dabei werden die Messdaten über einen STL-Import eingelesen.
Auf Anfrage prüfen wir gerne, ob eine vollständige Integration Ihres Scanners in unser System möglich ist.
Wie funktionieren die Fußscanner Kobra und Kobra II?
Kobra und Kobra II sind optische 3D-Fußscanner, die den Fuß mithilfe einer Infrarotkamera erfassen. Die Kobra II ist die Weiterentwicklung der Kobra und verfügt zusätzlich über ein geschlossenes Gehäuse mit integrierter LED-Beleuchtung für gleichmäßige 2D- und 3D-Aufnahmen des Fußes.
Was unterscheidet den Spike von einem 3D-Fußscanner?
Der Spike ist kein optischer 3D-Fußscanner, sondern ein mechanischer Fußabtaster. Mehr als 1.000 Stifte fahren nach oben und vermessen den Fuß. Die Besonderheit: Hartes und weiches Gewebe werden bei der Abtastung unterschiedlich erfasst.
Orthopädische Einlagen mit CAD modellieren
Wie funktioniert die CAD-Modellierung orthopädischer Einlagen in feetinform?
Die CAD-Modellierung orthopädischer Einlagen erfolgt in feetinform auf Basis digitaler Bibliotheken. Dabei gibt es zwei Möglichkeiten:
Mit einer 1-Klick-Bibliothek wird ein vorbereitetes Einlagenmodell direkt mit der Fußmessung kombiniert.
Alternativ kann die Einlage Schritt für Schritt aus Schalenform, Umriss und individuellen Korrekturen aufgebaut werden.
Wie werden 3D-Scandaten in der Modellierung von Einlagen verwendet?
3D-Scandaten bilden die Grundlage für die individuelle Modellierung der Einlage. Dadurch wird die Einlage exakt an die jeweilige Fußform angepasst und eine optimale Druckumverteilung über die gesamte Fußfläche erreicht.
Kann ich Einlagen auch auf Basis von Fotos, Blauabdrücken, Druckmessungen oder anderen 2D-Daten modellieren?
Im feetinform Modeller können PNG- und JPEG-Dateien, beispielsweise Fotos, Blauabdrücke oder Druckmessungen, als Grundlage für die Modellierung verwendet werden. Da bei diesen Daten keine dreidimensionale Fußform enthalten ist, wird die Einlage auf Basis vordefinierter Bettungen aufgebaut und anschließend individuell angepasst.
Wie lange dauert die Einarbeitung in die feetinform Software?
Die ersten Einlagen können bereits in der ersten gemeinsamen Softwareschulung modelliert werden. Dafür stehen viele, direkt nutzbare Bibliotheken zur Verfügung, mit denen sich Einlagen in wenigen Klicks erstellen lassen.
Ziel ist es innerhalb der darauffolgenden 2-4 Wochen eine eigene Bibliothek anzufertigen, welche 80% der gewünschten Versorgung abdeckt.
Welche Vorteile bieten digitale Einlagenbibliotheken?
Digitale Einlagenbibliotheken speichern Informationen zu Schalenverläufen, Umrissen, Brandsohlenformen und Korrekturen. Einmal erstellt, können diese Vorgaben mit wenigen Klicks auf eine bestehende 3D-Fußmessung angewendet werden. Dadurch lassen sich wiederkehrende Versorgungen schneller, einheitlicher und reproduzierbar modellieren.
Können meine bisherigen Einlagentypen und Versorgungskonzepte digitalisiert werden?
Ja, genau darauf ist feetinform ausgelegt. Die Software lässt sich an Ihre individuelle Versorgungsphilosophie anpassen. Bestehende Einlagentypen und Versorgungskonzepte können im feetinform Modeller digital nachgebildet, individuell angepasst und in einer eigenen Bibliothek gespeichert werden. Wiederkehrende Versorgungen lassen sich dadurch mit wenigen Klicks auf neue Patienten übertragen.
Muss ich meine Einlagenbibliothek selbst erstellen?
Wir bieten einen Service an, bei dem wir die vollständige Erstellung Ihrer Einlagenbibliothek übernehmen. Dadurch entsteht für Sie nur ein geringer interner Aufwand. Unsere Experten digitalisieren Ihre bestehenden Einlagentypen, Korrekturen und Versorgungskonzepte und beraten Sie, wie sich Ihre bisherige Arbeitsweise optimal in die feetinform Software übertragen lässt.
Kann ich mit feetinform sensomotorische Einlagen fräsen oder drucken?
Ja, mit feetinform können sensomotorische Einlagen in wenigen Klicks modelliert und anschließend sowohl gefräst als auch 3D-gedruckt werden. Dafür steht eine umfangreiche Bibliothek zur Verfügung, die bei Bedarf an Ihre bisherige Arbeitsweise und individuelle Versorgungsphilosophie angepasst werden kann.
Welche Arten orthopädischer Einlagen können mit feetinform modelliert werden?
Mit feetinform können alle gängigen Arten orthopädischer Einlagen modelliert werden, darunter bettende, stützende, korrigierende, schalige sensomotorische und podologische Einlagen. Auch spezielle Versorgungen, beispielsweise Einlagen für Sichelfüße oder Flip Flops, lassen sich individuell umsetzen.
Wie lange dauert die Modellierung einer Einlage?
In der Regel sind Sie innerhalb weniger Minuten mit Modellieren der Einlage fertig.
Wie kann ich die modellierten Einlagen anschließend produzieren?
Die modellierten Einlagen können direkt für die eigene Produktion exportiert werden – entweder als Datei für eine Fräse oder für einen 3D-Drucker. Alternativ können die Produktionsdaten an unser Produktionscenter gesendet werden. Dort fertigen wir die Einlagen für Sie per Fräse oder 3D-Druck.
Orthopädische Einlagen im 3D-Druck
Wie funktioniert der 3D-Druck von orthopädischen Einlagen?
Beim 3D-Druck von orthopädischen Einlagen wird das digitale Einlagenmodell direkt an den 3D-Drucker übertragen. Dieser baut die Einlage Schicht für Schicht aus flexiblem TPU auf. Form, verschiedene Härtegrade und individuelle Korrekturen werden bereits bei der Modellierung festgelegt und anschließend automatisch in die Produktion übernommen.
Welche Vorteile bieten 3D-gedruckte Einlagen?
3D-gedruckte Einlagen bieten eine präzise, reproduzierbare und hochindividuelle Versorgung. Der Brandsohlenverlauf der Einlage kann direkt mitgedruckt werden, sodass das Schleifen der Unterseite vollständig entfällt. Nach dem Druck können die Einlagen ohne weitere Nachbearbeitung bezogen werden. Durch den schichtweisen Aufbau entsteht außerdem deutlich weniger Materialabfall als beim Fräsen, und auch der benötigte Lagerplatz für Materialien ist wesentlich geringer.
Welchen 3D-Drucker setzt feetinform für die Herstellung orthopädischer Einlagen ein?
feetinform setzt für die Herstellung orthopädischer Einlagen den Creality K2 Plus ein. Es ist ein etabliertes Seriengerät, das in großen Stückzahlen produziert wird. Dadurch sind die Anschaffungskosten vergleichsweise niedrig und Ersatzteile sind frei am Markt erhältlich. Je nach Schuhgröße können ein bis zwei Einlagenpaare in einem Arbeitsschritt gedruckt werden. Innerhalb einer Einlage lassen sich bis zu fünf unterschiedliche Härtegrade umsetzen. In Kombination mit der feetinform Software eignet sich der Drucker sehr gut für die zuverlässige Produktion orthopädischer Einlagen.
Wie lange dauert der 3D-Druck eines Einlagenpaares?
Die Druckzeit hängt von Größe, Volumen und dem gewählten Qualitätsprofil ab. Ein dünnes, leicht schaliges Einlagenpaar in Größe 40 kann mit einem schnellen Druckprofil in etwa 45 Minuten hergestellt werden. Bei dickeren Einlagen mit hohem Volumen und dem feinsten Qualitätsprofil kann der Druck eines Paares auch drei Stunden dauern.
Wie werden unterschiedliche Härtezonen in eine 3D-gedruckte Einlage integriert?
Im feetinform Modeller können fünf verschiedene Härtegrade flexibel zugewiesen werden. Diese lassen sich für bis zu drei horizontale Bereiche der Einlage (Grundfläche, Bettung und Rest), die Fersenschale, Korrekturen und frei definierbare Zonen festlegen.
Können 3D-gedruckte Einlagen beschnitten oder beschliffen werden?
Ziel ist jedoch, die Einlage bereits so zu modellieren, dass sie direkt in den Schuh passt. Regelmäßige Nacharbeit deutet meist darauf hin, dass das digitale Modell weiter optimiert werden sollte.
Können 3D-gedruckte Einlagen nachbearbeitet werden?
Ja, 3D-gedruckte Einlagen können problemlos nachbearbeitet werden. Sie lassen sich beziehen, mit Rigidusfedern verkleben und um zusätzliche Polsterungen ergänzen. Auch besonders weiche Bereiche, beispielsweise zur Entlastung bei einem Fersensporn, können nachträglich eingearbeitet werden.
Wie aufwendig ist die Wartung eines 3D-Druckers?
Die Wartung des 3D-Druckers von feetinform ist sehr einfach. Einige bewegliche Bauteile sollten alle paar Monate geölt werden. Je nach Nutzungsintensität muss außerdem gelegentlich die Düse gewechselt werden. Dafür wird die alte Düse herausgeschraubt und durch eine neue ersetzt. Benötigte Ersatzteile sind frei am Markt erhältlich.
Kann ich eine Fersensporn Einlage drucken?
Ja, Fersensporneinlagen können mit feetinform problemlos modelliert und 3D-gedruckt werden. Der betroffene Bereich kann entweder besonders weich oder als Aussparung gedruckt werden. Die Aussparung kann anschließend mit einem weichen Polstermaterial ausgearbeitet werden.
Kann ich den 3D-Drucker eines anderen Herstellers mit feetinform verwenden?
Ja, auch 3D-Drucker anderer Hersteller können mit feetinform verwendet werden. Die Erstellung des G-Codes muss dabei jedoch selbst übernommen werden. Auch die Zuweisung unterschiedlicher Härtegrade muss in einem zusätzlichen Arbeitsschritt außerhalb von feetinform erfolgen.
Orthopädische Einlagen fräsen
Wie funktioniert das Fräsen von orthopädischen Einlagen?
Beim Fräsen orthopädischer Einlagen wird das digitale Einlagenmodell an eine CNC-Fräse übertragen. Diese trägt das Material schrittweise aus einem Fräsblock ab, bis die gewünschte Form der Einlage entsteht. Anschließend wird die Einlage aus dem Block gelöst und je nach Versorgung nachbearbeitet, geschliffen oder bezogen.
Welche Vorteile bieten gefräste Einlagen?
Gefräste Einlagen bieten eine präzise, reproduzierbare und bewährte Versorgung. Sie eignen sich besonders für sehr weiche Diabetikereinlagen sowie für dicke und volumenreiche Versorgungen, da diese meist deutlich schneller gefräst als 3D-gedruckt werden können. Durch die große Auswahl an Fräsblöcken lassen sich unterschiedliche Materialien und Härten kombinieren. Gefräste Einlagen können zudem flexibel geschliffen, angepasst und anschließend bezogen werden.
Wie viele Einlagenpaare kann die Fräse Hamster in einem Arbeitsschritt produzieren?
Die Fräse Hamster ist in zwei Varianten erhältlich: als 2-Paar-Fräse und als 4-Paar-Fräse. Je nach Ausführung können somit zwei oder vier Einlagenpaare in einem Arbeitsgang produziert werden.
Wie lange dauert das Fräsen eines Einlagenpaares?
Die Fräszeit beträgt in der Regel etwa 15 Minuten pro Einlagenpaar. Sie hängt von der Größe, der Art der Einlage und der gewählten Frässtrategie ab. Die Hamster-Fräse ist für den Dauerbetrieb ausgelegt und kann bis zu vier Einlagenpaare in einem Arbeitsgang produzieren. Währenddessen können Sie sich anderen Aufgaben widmen.
Wie oft muss der Fräser gewechselt werden?
Der Fräser sollte nach etwa 2.000 produzierten Einlagenpaaren gewechselt werden.
Wie aufwendig ist die Wartung einer Einlagenfräse?
Die Wartung der Einlagenfräse ist größtenteils selbst durchführbar. Bei der Inbetriebnahme zeigen wir Ihrem Personal, wie die Fräse gereinigt und geschmiert wird. Dank des modularen Aufbaus sind Fräse, Spindel, Steuerung und Vakuumpumpe leicht zugänglich. Nach etwa 8.000 produzierten Einlagenpaaren sollte die Spindel gewartet werden. Für diesen Zeitraum stellen wir eine Ersatzspindel zur Verfügung.
Welcher Materialien und Härten können in einem Fräsblock kombiniert werden?
Fräsblöcke können individuell aus unterschiedlichen Materialien, Härtegraden und Farben zusammengestellt werden. Dabei lassen sich bis zu drei horizontale und drei vertikale Schichten kombinieren. Je nach Versorgung können Shore-Härten von etwa 20 bis 60 eingesetzt werden.
Ich habe eine Isel Fräse, kann ich diese verwenden?
Ja, Isel-Fräsen können in der Regel mit feetinform verwendet werden. Die Integration haben wir bereits bei zahlreichen Kunden erfolgreich umgesetzt.
Einstieg
Ich möchte mit einem 3D-Scanner, Software und einem 3D-Drucker starten — wie hoch sind die Investitionskosten für das kleinste Paket?
Die Investitionskosten für 3D-Scanner und 3D-Drucker liegen beim kleinsten Paket bei unter 5.000 €. Die Softwarekosten sind abhängig von der geplanten Anzahl der produzierten Einlagenpaare.
Wie läuft die Einführung in die feetinform CAD-Software ab?
Nach den ersten Wochen der praktischen Anwendung entstehen häufig weitere Fragen. Diese klären wir im kontinuierlichen Austausch, damit Sie die feetinform Software schnell, sicher und selbstständig nutzen können.
Ich möchte besonders schnell und mit möglichst wenig Einarbeitung in das neue System einsteigen — bietet feetinform dafür eine intensive Begleitung an?
Ja, feetinform bietet dafür ein Intensivprogramm an. Im Mittelpunkt steht die vollständige Erstellung Ihrer individuellen Einlagenbibliothek. Sie stellen uns die relevanten Informationen zu Ihren bisherigen Versorgungen bereit, und wir übertragen diese in die feetinform Software. So können Sie mit minimalem internem Aufwand besonders schnell in das neue System starten.
Was beinhaltet das Testpaket für 200€ von feetinform?
Zusätzlich wird die Anbindung an unser Produktionscenter eingerichtet. Weitere gefräste oder 3D-gedruckte Einlagen können dort für 31,50 € pro Paar bestellt werden.
Welche Abrechnungs- und Verwaltungssysteme können mit Feetinform verbunden werden?
feetinform verfügt über Schnittstellen zu verschiedenen Abrechnungs- und Verwaltungssystemen. Aktuell werden unter anderem Rothballer, Paedus, mmOrthosoft und Spannritt unterstützt. Sollte Ihr System nicht aufgeführt sein, kontaktieren Sie uns gerne. In vielen Fällen lässt sich eine Anbindung problemlos umsetzen.
Wie unterstützt feetinform seine Kunden nach dem Kauf?
Ein enger Kundenkontakt und eine hohe Zufriedenheit sind uns besonders wichtig. Deshalb legen wir großen Wert auf schnelle Reaktionszeiten und eine intensive Unterstützung beim Einstieg. Unser Ziel ist, dass Sie möglichst schnell selbstständig hochwertige Einlagen produzieren können. Dafür stehen wir Ihnen auch nach dem Kauf mit persönlichem und zuverlässigem Support zur Seite.